Gestaltungsraum | Projekte
 
 
Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen:
Archäologischer Themenspielplatz
 
Fertigstellung: Herbst 2008 | Auftragssumme: Euro 225.000 |
Bauherr: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg–Harburg | Projektteam: Gudrun Lang, Ulrike Krüger
 
Ausgangssituation
 
 
Der Spielplatz liegt im Zentrum von Harburg angrenzend an die Rathauspassage. Dieser wird im Zusammenhang mit der Aufwertung des Stadtzentrums durch die sogenannte „Archäologische Achse“ zwischen dem Museumsplatz auf der einen Seite und dem Rathausplatz auf der anderen Seite komplett neu entwickelt und hergestellt. Teilbereiche des Spielgeländes werden zu Platz- und Wegeflächen umgewandelt.
 
Die Ideen und Interessen der Nutzer und benachbarten öffentlichen Einrichtungen, dazu gehört das Helmsmuseums und die „Aktion Kinderparadies“, sind integrativer Bestandteil des Planungskonzepts. Es erfolgt eine aktive Teilnahme an der Diskussion und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligter am Planungsprozess.
 
Entwurfskonzept
 
Der Entwurf versteht sich als Fortsetzung des museumspädagogischen Konzeptes im Außenraum. Es handelt sich um ein Themenspielplatz. Hier sollen auf verschiedenen Informationsebenen Inhalte zum Thema Archäologie spielerisch vermittelt werden. Die Intension einer durchgehenden Achse, wie sie bereits zwischen Museums- und Rathausplatz im Zentrum von Harburg geplant ist und umgesetzt werden soll, findet auch hier ihre Entsprechung. Exponate (Originale) aus dem Museumsbestand werden in die neu zu gestaltenden Spielflächen integriert und stellen somit einen unmittelbaren Bezug zu den Ausstellungsräumen des Helmsmuseums dar.
 
 
Folgende Inhalte werden unter dem Motto „Reise in die Steinzeit“ behandelt und konzipiert:
 
  Archäologische Ausstellung inside/outside
  Archäologische Baustelle mit Ausgrabungsbereich
  Feuerstelle, Thema: Der Umgang mit dem Feuer
  Von der Höhle zum Wohnhaus (Felshöhle, Pfahlhaus, Wohnhaus mit Garten)
  Mammut – Mammutbaum
  Hünenbett / Großsteingrab
  Thema Neandertaler als Bildmotiv
 
Das Konzept wird durch ein aktives Programmangebot des Museumsdienstes und der „Aktion Kinderparadies“ an den Wochenenden und in den Schulferien ergänzt.
 
 
 
 
 
 
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